Voltpark Logo
Neueste Einblicke

Voltpark Blog

Entdecken Sie die neuesten Entwicklungen im Batteriespeicher- und EE-Markt, Branchentrends und Expertenwissen.

Ist jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt für den Kauf von PV-Projektrechten?

Vor zwei Jahren kosteten baureife PV-Projektrechte jenseits der 100 EUR/kWp – heute sehen wir Preise bis hinunter auf 20 EUR/kWp. Die Kannibalisierung drückt den Marktwert Solar auf rund 1,3 ct/kWh. Doch mit Grünstromspeicher verdoppelt sich der PV-Erlös nahezu. Ist jetzt der antizyklische Einstiegszeitpunkt?

Zwei Auktionen bis zum Systemwechsel: PV-Freifläche bei 4,94 ct/kWh

Die PV-Freiflächen-Auktion im März 2026 war mit einem Gebots-Zuschlags-Verhältnis von rund 2,0 erneut deutlich überzeichnet – der mengengewichtete Zuschlagswert lag bei 4,94 ct/kWh. Trotz härterem Wettbewerb steigen die Preise. Warum, und was die letzten zwei Auktionen vor dem Systemwechsel 2027 für baureife Projekte bedeuten.

Deutschland: 866 DSOs für 52 Mio. Netzkunden – was die Fragmentierung für Entwickler bedeutet

866 Verteilnetzbetreiber versorgen in Deutschland 52 Mio. Netzkunden – Spanien kommt mit 333, die Niederlande mit 6 aus. Diese Fragmentierung macht jeden Netzanschluss zum Einzelprojekt, lässt Flexible Connection Agreements stark variieren und prägt sogar den Transaktionsmarkt. Warum das Netzgebiet schon bei der Standortwahl zählt.

Weltweiter BESS-Zubau: Lineare Prognosen treffen auf exponentielles Wachstum

Solar-PV hat es vorgemacht – bei Batteriespeichern wiederholt es sich: Die 2030-Prognosen für die installierte BESS-Leistung wurden zwischen 2020 und 2025 Jahr für Jahr nach oben korrigiert. IEA STEPS allein versiebenfachte sich von 130 auf 900 GW. Warum lineare Modelle in exponentiellen Märkten systematisch scheitern.

EEG 2027: 14 GW PV-Freifläche pro Jahr – aber die Spielregeln ändern sich

Der Arbeitsentwurf zum EEG 2027 hebt den Ausbaupfad für Freiflächen-PV auf 14 GW pro Jahr – und baut zugleich das Fördersystem um: von der einseitigen Marktprämie zum zweiseitigen Differenzvertrag (CfD) mit Refinanzierungsbeitrag. Was das für Gebotsstrategien, Stichtage und Speicherplanung bedeutet.

Quo Vadis, Wind-BESS Co-Location? 78 GW Wind, aber nur 40 MW Speicher

Co-Location ist das Konferenz-Thema 2025/26 – doch realisiert ist kaum etwas. Unsere Auswertung des Marktstammdatenregisters findet bei 78 GW Wind genau vier Wind-BESS-Co-Location-Projekte in Betrieb, zusammen rund 40 MW / 67 MWh. Das Narrativ ist dem Markt weit voraus.

5,54 ct/kWh: Wind-Onshore-Zuschläge auf dem Achtjahrestief

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Wind-Onshore-Ausschreibung zum 1. Februar 2026 veröffentlicht: 439 Zuschläge zwischen 5,19 und 5,64 ct/kWh – der niedrigste mengengewichtete Zuschlagswert seit acht Jahren. Der Wettbewerb funktioniert, doch der kalkulatorische Spielraum wird knapp. Co-lokalisierte Speicher werden zunehmend zur Voraussetzung.

Negative Strompreise in Q1: Von 14 Stunden auf 39 in vier Jahren

Negative Strompreise galten lange als Sommerphänomen. Mit wachsender PV- und Windkapazität reichen inzwischen schon Frühjahrstage, um Überschüsse zu erzeugen. 2026 ist auf Rekordkurs – und die sonnenreiche Jahreshälfte hat noch nicht begonnen.

EE-Überschuss verfünfzehnfacht: Warum kurzfristige Flexibilität der neue Engpass im Stromsystem ist

Zwischen 2022 und 2025 hat sich der EE-Überschuss im deutschen Netz verfünfzehnfacht. Die Analyse der Residuallast zeigt: Der zentrale Engpass verschiebt sich von installierter Leistung hin zu zeitlicher Flexibilität – genau der Sweet Spot für Batteriespeicher.

In welchem Entwicklungsstadium sollte ich mein BESS-Projekt oder meine BESS-Pipeline verkaufen?

Die bekannte Faustregel lautet: Verkauf bei Ready-to-Build. Doch steigende Entwicklungskosten und knappe Netzanschlusszusagen verändern die Kalkulation. Der optimale Verkaufszeitpunkt ist eine strategische Portfolioentscheidung.

Das Windhundprinzip beim Netzanschluss endet. Was BESS-Entwickler jetzt wissen müssen.

Ab 1. April 2026 stellen die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber das Verfahren für große Netzanschlussanfragen (>100 MW) um. Statt „first come, first served“ nun „first ready, first served“.

„Die Finanzierung bringt der Investor mit, damit habe ich erstmal nichts zu tun“

Eine Antwort, die wir in Gesprächen mit Entwicklern über die Bewertung von BESS-Projekten immer wieder hören. Dabei wird häufig unterschätzt, dass Finanzierungsannahmen erheblichen Einfluss auf den möglichen Projektwert haben.

Grid Forming Readiness: Wird Netzstabilität zum neuen Investitionsmerkmal?

Die Stabilität des Stromsystems befindet sich im Wandel. Mit dem Rückgang konventioneller Kraftwerke verschwindet zunehmend rotierende Masse aus dem Netz. Diese physikalische Trägheit hat bisher wesentlich zur Frequenzstabilität beigetragen.

„Wir investieren ausschließlich in Ready-to-Build“: Warum RTB kein eindeutiger Zustand ist

Ready-to-Build klingt nach einem klaren Meilenstein – ist in der Praxis aber ein Spektrum. Wir zeigen, warum RTB je nach Investor unterschiedlich verstanden wird und was das für Projektbewertungen bedeutet.

Wie viel BESS-Zubau steckt wirklich in den Regionalszenarien 2025?

Die Regionalszenarien 2025 der Verteilnetzbetreiber gelten als wichtiger Orientierungsrahmen für den erwarteten BESS-Zubau. Wir haben sie mit dem MaStR-Bestand abgeglichen – und drei Muster identifiziert.

Netzentgelte und Batteriespeicher: AgNes vor dem nächsten Schritt

Die Rahmenfestlegung AgNes der Bundesnetzagentur nimmt Konturen an. Wir ordnen ein, was die geplanten Netzentgeltregelungen für Batteriespeicher-Projekte, Business Cases und Investitionsentscheidungen bedeuten.

BGH-Urteil zu Baukostenzuschüssen: Was Batteriespeicher-Entwickler jetzt wissen müssen

Der Bundesgerichtshof hat am 15. Juli 2025 entschieden: Baukostenzuschüsse für Batteriespeicher sind zulässig. Wir erklären die Folgen für Projektentwickler und Investoren.

Netzanschluss zugesagt – aber erst 2027: Warum späte Zusagen Speicherprojekte ins Wanken bringen

Immer mehr Batteriespeicher-Projekte erhalten Netzanschlusszusagen erst für 2027 oder später. Warum das die Wirtschaftlichkeit gefährdet und was Entwickler jetzt tun sollten.

Unerwartete Gutachten und Auflagen: Wenn Speicherprojekte plötzlich im Verfahren steckenbleiben

Viele Batteriespeicher-Projekte stocken, weil Behörden zusätzliche Gutachten nachfordern – oft erst kurz vor der Baugenehmigung. Warum das passiert und was Entwickler tun können.